Versicherungen · 5 Min. Lesezeit
Einkommensabsicherung: Dein wichtigster Vertrag
Statistisch wird etwa jeder vierte Erwerbstätige im Laufe des Lebens berufsunfähig. Trotzdem ist die Arbeitskraft der am häufigsten unversicherte Vermögenswert — dabei ist sie meist der größte.
1. Warum die gesetzliche Absicherung nicht reicht
Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente greift erst, wenn du fast gar nicht mehr arbeiten kannst — egal in welchem Beruf. Und selbst dann liegt sie im Schnitt unter 1.000 € im Monat.
Wer nach 2001 geboren wurde oder jung in den Beruf gestartet ist, hat oft noch gar keine Ansprüche erworben.
2. So viel Absicherung brauchst du
Faustregel: 70–80 % deines Nettoeinkommens als BU-Rente, Laufzeit bis zum Rentenalter. Wichtig sind saubere Bedingungen — etwa der Verzicht auf abstrakte Verweisung.
Je jünger und gesünder du beim Abschluss bist, desto günstiger der Beitrag — und desto weniger Gesundheitsfragen werden zum Problem.
Berechne deine Einkommenslücke →3. Alternativen, wenn BU nicht möglich ist
Bei Vorerkrankungen oder risikoreichen Berufen gibt es Alternativen: Grundfähigkeitsversicherung, Erwerbsunfähigkeits- oder Dread-Disease-Policen. Sie decken weniger ab, sind aber deutlich besser als nichts.
Welche Lösung passt, hängt von Beruf, Gesundheit und Budget ab — hier lohnt eine anonyme Risikovoranfrage über einen Berater, bevor du offizielle Anträge stellst.
Alle Ergebnisse dienen der ersten Orientierung und ersetzen keine individuelle Anlage-, Versicherungs- oder Steuerberatung.